Samstag, 3. Dezember 2016

3. Bloggeburtstag! Wir feiern mit Zitronenminigugls mit Überraschungsfüllung



Juhuuuuu liebe Leser,

unser Blog wird stolze 3 Jahre alt. Letztes Jahr haben wir euch mit stolzen 88 Rezepten überrascht! Das sind jede Menge hoffentlich tolle Ideen und Inspirationen für euch. Uns beiden macht es nach wie vor Spaß, euch jede Menge neue, alte und abgewandelte Rezepte zu teilen. 


Inzwischen folgen uns 1732 Leser. Man stelle sich das einfach mal in Form einer großen Party vor. Hier würde man einiges an Platz benötigen um euch alle unterzubekommen. Einfach schier unglaublich, dafür wollen wir uns auch dieses Jahr wieder bei euch bedanken. Wir würden uns sehr über Kommentare von euch Lesern freuen, in welchem ihr kurz berichtet wie lange ihr schon Fans von unserer Seite seid und welches Rezept euch am Besten gefällt.



Im letzten Jahr hat sich viel getan, unsere kleine Wunderbare Küche hat im Februar einen kleinen Nachwuchstestesser dazu bekommen. Als Familie / Partner eines aktiven Foodbloggers hat man nicht immer ein leichtes Leben. Viele verschiedene Rezepte werden Woche für Woche gebacken und gekocht. Manches glückt weniger oder überhaupt nicht. Hier bekommt ihr lieben Leser (leider) nichts mit, da nur Rezepte auf unserem Blog kommen, welche gelingen und schmecken.  Für so viel Unterstützung und Durchhaltevermögen wollen wir uns bei unseren 3 Männern ala Testesser bedanken! Ohne euch, würde es diesen tollen Blog nicht geben.

Gerade wenn wieder ein Geburtstag ansteht, merkt man wie schnell die Zeit vergeht. Nächstes Jahr müssen auch mehrere Hürden gepackt werden. Ab März werden ich wieder in die Arbeit gehen, nebenbei mit viel Herz tolle Events fotografieren und gemeinsam diesen tollen Foodblog mit der Katrin mit Rezepten bereichern. Natürlich kommt dann ganz vorne noch meine kleine junge Familie. Ihr merkt, es ist einiges was gestemmt werden möchte.



Gerne würden wir euch Lesern ein Gewinnspiel anbieten, jedoch fällt unser Bloggeburstag wie jedes Jahr mitten in die Weihnachtszeit. Das bedeutet auch für viele von euch sehr viel Stress und wenig Zeit um an aufwändigen Blogparaden teilzunehmen. Deshalb werden wir, wenn möglich in einem halben Jahr unser 3,5 Jähriges feiern. Das ist dann am 03.06.2017 und fällt direkt in den Sommeranfang. Dies sollte viele tolle Möglichkeiten bieten. Daher lasst euch überraschen, wir hoffen wir finden ein paar Sponsoren, die das Ganze dann unterstützen. :-)



So, nun will ich euch nicht noch mit noch mehr Text überschwemmen, deshalb komme ich nun endlich zum Rezept. Was ist ein Geburtstag ohne Kuchen??? Richtig, so etwas gibt es nicht. Daher wünschen wir euch viel Spaß mit unseren kleinen (Princess-) Zitronenminigugls mit Überraschungsfüllung.




Freitag, 2. Dezember 2016

Marzipankartoffeln


Liebe Nicht-Bäcker,

heute habe ich das perfekte Rezept für alle, die nicht backen wollen oder können. Denn bei Marzipankartoffeln wird einfach nicht gebacken! Der Backofen bleibt kalt, das Küchenchaos hält sich in Grenzen und auch die Zeit arbeitet hier nicht gegen euch. Einfach Marzipan, Puderzucker und Schnaps verkneten, Kugeln formen und in Kakao wälzen. Das bekommt ja wirklich jeder hin!



Das heißt jetzt aber nicht, dass die kleinen Marzipankartoffeln weniger gut sind! Ganz im Gegenteil! Die süßen Kartöffelchen stehen den gebackenen und aufwendig produzierten Plätzchenkonkurrenten in nichts nach. Sie eignen sich auch perfekt als Last-Minute-Geschenkidee. Süß verpackt in einer weihnachtlichen Zellophan-Tüte mit Schleife freut doch jede Schwiegermama, Opa, Tante oder Freundin.



Beim Schnaps könnt ihr kreativ werden. Ich habe Kirschwasser dafür verwendet. Ihr könnt aber auch Rum oder Amaretto dazugeben. Wer ganz auf Alkohol verzichten möchte, lässt den Schnaps einfach weg. Eventuell gebt ihr dann 1-2 EL Wasser hinzu, falls die Masse zu bröselig sein sollte. Ich kann da jetzt gar keine Erfahrungswerte nennen, wie Marzipankartoffeln ohne Schnaps funktionieren, denn bei mir kommt immer einer rein ;-)

Also viel Spaß beim Nicht-Backen und trotzdem damit beeindrucken!



Mittwoch, 30. November 2016

Zimtzupfbrot




Liebe Zimtfanatiker unter uns (dazu gehöre auch ich),

zu Weihnachten gehört für mich einfach der Duft von Zimt, Zucker, kalte Temperaturen und im Optimalfall Schnee. Auf den Schnee müssen wir leider oder zum Glück noch verzichten. Ich gehöre zu der Fraktion "Ich brauche Schnee zu Weihnachten und Winter", erst dann bin ich rundum zufrieden. Jetzt haben wir aber erst Ende November, das bedeutet das wir noch etwas Zeit haben um Schnee zu bekommen. Zu welcher Fraktion gehört ihr? Ich würde mich so sehr freuen, wenn endlich der Schnee liegt und ich auf dem Christkindlmarkt mit einer Tasse Kinderpunsch mit Schuss (normaler Glühwein schmeckt mir nicht - bäh - ) und einer Leckerei von einem Essenstand stehe und ich diesen Moment genießen kann. Zudem hat Weihnachten heuer wieder etwas ganz magisches an sich, da ich diese zauberhafte Zeit meinem kleinen Alexander das erste Mal zeigen darf. Große glückliche Kinderaugen die eine buntglitzernde Welt vorfinden die zimtig-buttrig nach Weihnachtsleckereien duftet.



Damit sich dann doch weihnachtliches Feeling zu Hause in den eigenen vier Wänden einstellt, habe ich heute ein wunderbar lecker zimtiges Rezept im Gepäck. Inspiriert von meiner Lieblingsbackzeitschrift "Laura backen", habe ich endlich das Zimtzupfbrot gebacken. Es schmeckte herrlich lecker. Das 3/4 Zimtzupfbrot habe ich selbst gegessen, weil ich es nicht teilen wollte. Alles meins!!! Wunderbar buttrig-zimtig fluffig warm, kam es aus dem Ofen. Ein absolutes Träumchen!


Auf Tastesheriff gibt es wieder eine tolle "Ich backs mir-Aktion". Dieses Mal mit dem Thema "Leckereien zum Adventstee". Da sind wir natürlich wieder mit dabei. Wir sind gespannt welch leckere Adventsgebäcke gesammelt werden.


Donnerstag, 24. November 2016

One-Pot-Pasta Arrabiata mit Oliven



Liebe Leser,

neben den ganzen süßen Plätzchen und Lebkuchen welche momentan schon wieder auf vielen Kuchentellern zu finden sind, muss auch während der Weihnachtszeit etwas deftiges gekocht werden. Wenn es dann in der Weihnachtszeit meist etwas stressiger wird, will man trotzdem nicht auf sein leckeres Mittagessen verzichten. Da ist es dann super, wenn man ein zeitsparendes Rezept im Ärmel hat und nicht lange in der Küche stehen muss.



Deshalb gibt es heute auf unserem Blog eine Sensation. Für viele ist die One-Pot-Pasta sicherlich ein Begriff und wurde bestimmt schon sehr oft mit diversen Rezepten ausprobiert. Ich jedoch muss gestehen, dass ich mich vor kurzem das erste Mal daran gewagt habe. Irgendwie konnte ich es so nicht ganz glauben, dass etwas Gutes dabei heraus kommt, wenn man alles gleichzeitig in den Topf gibt und dann einfach eine gewisse Zeit köcheln lässt.


Aber ich wurde positiv überrascht. Es geht wirklich total easy und mit wenig Aufwand. Da frage ich mich, warum ich nicht schon eher eine One-Pot-Pasta ausprobiert habe?!? Zudem liegen weitere Vorteile klar auf der Hand! Fast kein Geschirr muss nach dem Kochen gespült, abgetrocknet und aufgeräumt werden. Ich muss zugeben, wenn ich koche, dann findet man danach jede Menge gestapeltes Geschirr, Besteck, Schüsseln usw. in der Küche vor. Ich weiß nicht, ob ihr dieses Problem auch kennt, wenn ihr in der Küche so vor euch hinkocht? Aber mit diesem Rezept habt ihr dieses Problem nicht mehr.


Bei der lieben Julia von Das Kocherl wird momentan eine Blogparade ala Bastis Zeitkapsel. Die Idee dahinter ist total süß. Julia hat vor etwa einem Jahr ihren süßen Nachwuchs Sebastian bekommen. Anlässlich seines Geburtstags hat sie eine Blogparade ins Leben gerufen. Jeder soll mit einem Rezept teilnehmen. Diese Rezepte werden von ihr dann zu einem Buch zusammen gefasst, welches der Basti in einer Zeitkapsel mit vielen anderen tollen Dingen zu seinem 18. Geburtstag erhält. Natürlich habe ich auch etwas überlegt was der Basti in 18 Jahren sein wird und eventuell gerne machen wird. Mit 18 Jahren ist das Leben oft sehr stressig und viele Dinge sind gleichzeitig sehr wichtig, eventuell ist er ein frischer Student, welcher nicht viel Platz in seiner Küche hat. Und da fand ich dieses Rezept passend. Daher wünsche ich ihm in etwa 17 Jahren viel Spaß beim Lesen, Schmunzeln und Nachkochen. Wir alle sind gespannt, was in 17 Jahren alles so sein wird!

Dienstag, 22. November 2016

Freudentränen





Oh du Fröhliche...

naja, so weit sind wir zum Glück noch nicht, denn jetzt kommt erst mal die schöne Vorweihnachtszeit, auf die ich mich jedes Jahr so sehr freue. Einerseits ist es immer sehr stressig, denn alles will noch erledigt werden, doch ohne diese stressige Zeit wäre das ruhige Weihnachtsfest nur halb so schön! Da würde einfach etwas fehlen...

Zwar ist es momentan noch nicht so stressig und von der Geschenke-Hektik ist auch noch nichts zu spüren, doch mit einem darf nun ruhig gestartet werden, nämlich mit der Weihnachtsbäckerei! Es erwarten euch heuer wieder viele leckere Rezepte für Lebkuchen, Plätzchen, Pralinen und heiße Getränke. 


Starten möchte ich gleich mit einem meiner Lieblingsrezepte: Freudentränen! Der Name der Plätzchen kommt von der Form, denn sie werden in Tränen- bzw. Tropfenform ausgestochen. Nun verzweifelt aber nicht, wenn ihr keinen entsprechenden Plätzchenausstecher habt, denn es funktioniert auch in jeder anderen Form, sei es als Stern, Herz oder Tannenbaum!

Diese schönen Exemplare habe ich ehrlich gesagt nicht selbst gemacht, sondern meine liebe Mama hat sie uns gezaubert! Das erkennt man schon alleine daran, dass sie so wunderschön gleichmäßig sind. Meine Exemplare sind da etwas rustikaler. Da fehlt einfach noch die jahrzehntelange Erfahrung im Plätzchenbacken. Vielen lieben Dank für die schönen Plätzchen, Mama! 


Die Freudentränen landen wirklich jedes Jahr in unserem Plätzchenteller, worauf wir uns immer sehr freuen! Sie bestehen aus einem zarten Mürbeteig und sind mit einer fruchtig-säuerlichen Johannisbeer-Himbeermarmelade gefüllt.

Was sind denn eure liebsten Plätzchen und habt ihr schon mit der Weihnachtsbäckerei begonnen?

Freitag, 18. November 2016

Zebramuffins

Liebe Leser,

momentan befinden wir uns in einem tristen Dauergrau, was aber für Mitte/Ende November leider in Deutschland sehr oft normal ist. Aber wir lassen uns davon nicht unterbekommen. Mit leckeren Kuchen helfen wir damit ab. 



Bevor wir in die weihnachtlich-zimtige Winterbäckerei starten, gibt es von meiner Seite aus noch lustige Muffins im Zebralook. Einen Kuchen mit Zebrastreifen habe ich das erste Mal vor langer Zeit in der Arbeit gegessen. Eine Kollegin hat Geburtstag gefeiert und einen Zebrakuchen mitgenommen. Ich war davon so begeistert, dass ich mir vorgenommen habe diesen irgendwann auch zu backen. Leider hat das etwas länger gedauert, bis ich diesen Kuchen in süßer Muffinform nachgebacken habe.


Wer selbst einen Todo-Backordner zu Hause hat, wird sicherlich dieses Rezept kennen. Es stapeln sich an die hundert neue Rezepte, welche unbedingt ausprobiert werden wollen. Aber das ist das schöne am Backen, da einem selbst die Ideen nie ausgehen. Diese süßen Muffins eigenen sich bestimmt hervorragend für Kindergeburtstage (dann das Rum-Aroma weglassen) und lassen Kinderherzen sicherlich höher schlagen. Uns Erwachsenen schmecken diese Muffins genauso.



Sonntag, 13. November 2016

Weizentortillas


Liebe Leser,

es ist mal wieder Zeit für ein Grundrezept, von denen man ja bekanntlich nicht genug haben kann! Und wenn man bei einem Grundrezept auch nur Grundzutaten braucht, die man sowieso immer zu Hause hat, kann es gar nicht besser laufen! Wir machen heute dünne weiche Weizentortillas - die Grundlage für leckere Burritos, Fajitas, Wraps und Quesadillas!


Bis vor kurzer Zeit habe ich mir immer die fertigen Weizentortillas aus dem Supermarkt geholt, wenn ich Lust auf Tex-Mex-Küche hatte. Meistens fülle ich die Fladen dann mit einem feurigen Chili con Carne oder mit Hühnchenfleisch und einer würzigen Salsasoße. Ein absolut neuer Favorit sind auch käsige Quesadillas, wenn es mal schnell gehen muss. Schaut doch einfach mal in unsere Rubrik "Mexikanisch / Tex Mex" für ein paar Rezeptideen!

Doch wie es so halt ist, hat man gerade dann keine Weizentortillas zur Hand, wenn man sich den ganzen Tag schon auf feurige Wraps gefreut hat. So war es auch vor ein paar Wochen. Der Hunger war groß, doch keine Fladen im Haus und auf eine große Supermarkttour hatte ich keine Lust, vor allem weil sie meistens ausverkauft sind, wenn ich welche benötige. Ich erinnerte mich aber daran, dass Sandra mal welche selbst gemacht hatte und sehr davon schwärmte. Also habe ich mir sofort das Rezept besorgt und losgelegt. Erst hatte ich ein wenig Angst vor dem dünnen Ausrollen, doch es funktionierte wunderbar und war auch viel weniger Aufwand als erwartet.


Doch das Beste war natürlich der Geschmack!!! Wirklich gar kein Vergleich zu der Fertigware! Die Fladen waren weich, elastisch und total lecker. Dadurch schmeckten auch meine Quesadillas, die ich daraus zauberte, viel besser. Das Rezept dafür folgt schon sehr bald, denn das will ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten!

Also probiert es auf alle Fälle mal aus. Ihr werdet begeistert sein, wie einfach und schnell die Weizentortillas gelingen. Ich werde sie definitiv nur noch selbst zubereiten!
 

Montag, 7. November 2016

Pizza mit Prosciutto di San Daniele & Grana Padano


Liebe Leser,

heute habe ich ein ganz besonderes Rezept für euch! Vor einigen Tagen erhielten Sandra und ich ein Paket von Grana Padano und Prosciutto di San Daniele. Und wenn ich Paket sage, dann meine ich Paket! Eine große Styropor-Box erwartete mich, als ich von der Arbeit nach Hause kam. Darin befand sich der liebevoll eingepackte Prosciutto di San Daniele, ein Stück Grana Padano, eine informative Broschüre mit tollen Rezepten, ein Käsemesser sowie ein großer Kühlakku, damit die edlen Produkte die lange Fahrt gut überstehen.


Prosciutto di San Daniele und Grana Padano erhielten im Jahre 1996 als eine der ersten Produkte das Gütesiegel "g.U.", was "geschützte Ursprungsbezeichnung" bedeutet. Um dieses Siegel zu erhalten, müssen die Produkte strenge Anforderungen erfüllen. U.a. müssen sie aus streng definierten geografischen Regionen stammen und unverwechselbare Verarbeitungstechniken vorweisen, die mit der Region verbunden sind. 

Prosciutto di San Daniele und Grana Padano haben sich nun zusammengeschlossen, um auf dieses Gütesiegel aufmerksam zu machen und die Verbraucher auf die hohe Qualität, Authentizität und Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte hinzuweisen. Natürlich sind die Produkte etwas hochpreisiger als ihre Discounter-Konkurrenten, doch spricht auch die hohe Qualität für einen viel besseren Geschmack. 

Und gerade das fällt mir mit zunehmenden Alter immer mehr auf. Je älter man wird, desto mehr Wert legt man auf ein gutes Produkt. Vorbei sind die Jugendzeiten, in denen ich liebend gerne TK-Pizza und 5-Minuten-Fertiggerichte in mich hineinstopfte. Lieber esse ich jetzt weniger, dafür hochwertiger! Geht es euch da genauso?


Die Freude über das Präsent war riesig und die Vorfreude auf leckere Gerichte mit den hochwertigen Produkten wuchs von Tag zu Tag, bis ich es letztes Wochenede nicht mehr aushielt und loslegte. Nach kurzen Überlegungen war die Entscheidung auf eine Pizza mit Rucola, Prosciutto di San Daniele und Grana Padano gefallen. Dazu frische Cocktailtomaten und einem dünnen knusprigen Pizzaboden! Am Besten startet ihr mit dem Pizzateig bereits am Vortag, dann wird er perfekt! Solltet ihr aber nicht soweit im Voraus geplant haben, reichen einige Stunden vorher auch schon aus. 
 

Der Pizzaboden war knusprig und dünn, der Rucola zusammen mit dem Prosciutto und dem Grana Padano fein würzig. Der Mozzarella und die süßen Tomaten rundeten das Ergebnis ab. Die Farben sprechen natürlich auch für sich, denn so eine Pizza Tricolore ist immer eine Augenweide!

Also vielen Dank nochmal an Prosciutto di San Daniele und Grana Padano für das tolle Paket und die schöne Erfahrung!

Donnerstag, 3. November 2016

Haselnusskuchen aus der Kastenform

Liebe Leser,

nun herbstelt es in Deutschland schön vor sich hin. Die Blätter der Bäume haben sich rot-orange verfärbt. Alles soweit ganz schön, aber die Temperaturen!!!! Mein Blumen- und Gemüsegarten ist noch gar nicht winterfit, da ich keine große Lust habe, bei diesen Temperaturen draußen zu gärtnern. :-( Aber irgendwann muss ich raus. 

Herbstzeit ist für mich auch Nusszeit. Im Oktober gibt es dann wieder frische Nüsse aus Deutschland.Wir haben das Glück auf unserer Grundstücksgrenze vom Nachbarn einen rießen großen Haselnussstrauch bzw. Baum zu haben. Der Strauch ist ein schöner Sichtschutz und im Oktober gibt es immer schöne frische Haselnüsse. Diese wurden heuer auch wieder fleißig gesammelt und zum trocknen im Speicher ausgelegt.


Für diesen Kuchen ich noch einmal meine alten gekauften Haselnüsse aufgebraucht, bevor ich mich an die Mühevolle Arbeit des Nussknackens mache. Habt ihr eine Idee, wie man schnell und effektiv Haselnüsse auskernt? Ich mache das immer sporadisch, wenn ich ein paar Haselnüsse benötige, aber da geht immer sehr viel Zeit flöten. Jedoch ist der Geschmack der frischen Haselnüsse aus dem eigenen Garten kein Vergleich zu den gekauften. Ich finde, sie schmecken viel frischer und saftiger. :-)


Bevor es wieder in 6 Stunden dunkel wird (ich könnte das ganze Jahr mit der Sommerzeit leben), wünsche ich euch noch fröhliches Backen und einen gemütlichen Donnerstag.


Freitag, 28. Oktober 2016

Blätterteigpäckchen mit Pflaumen und Marzipanstreusel


Liebe Leser,

der Oktober neigt sich dem Ende. Für viele ist Heute der letzte Arbeitstag, bevor sie in ein langes Wochenende starten können. Also endlich wieder genug Zeit um ausgiebig in der Küche zu stehen und das ein oder andere neue Rezept auszuprobieren.


Ich verbinde den Herbst mit bunten Laub, noch ein paar warme Sonnenstrahlen, schönes goldenes Licht, gemütliche Abende zu Hause vor dem Kamin und Zwetschgen. Jetzt lest ihr richtig, ich verbinde Zwetschgen immer mit dem Monat Oktober / November. Nur ist das ein Problem für mich, da die Saison für die Zwetschgen schon lange vorbei ist. Zwetschgen gibt es in der Regel in den Monaten August / September, wenn ich mich nicht täusche.

In meinem Glauben, dass es noch Zwetschgen im Oktober gibt, habe ich meinen (armen) Mann zum Einkaufen geschickt. Er kauft gut und gerne ein und meistens (fast immer zu 99%) bin ich auch zufrieden (auch bei Sonderwünsche). Zurück kam er jedoch mit Pflaumen!!!! In diesem Moment, muss ich gestehen, dass ich erst einmal tief ein und ausatmen musste, da ich unbedingt Zwetschgen wollte und keine Pflaumen. Also habe ich meinen Mann erst einmal über die Unterschiede zwischen Zwetschgen und Pflaumen aufklären müssen. Pflaumen sind groß und rund und sehr saftig. Zwetschgen sind dafür klein, oval und sind "trockener". Daher sind Zwetschgen zum Backen besser geeignet, da diese nicht so "saften". Im Gegenzug wurde ich aufgeklärt, dass es nur noch Pflaumen um diese Zeit herum zu kaufen gibt. Da bin ich dann leider aus allen Wolken gefallen, da ich heuer überhaupt nichts mit den leckeren Zwetschgen gebacken habe. :-( Nächstes Jahr werde ich zeitiger dran sein. :-)


Nun hatten wir die Pflaumen da, welche selbstverständlich auch verwendet werden wollten. Was ich daraus gezaubert habe, seht selbst. :-) Geschmeckt hat es uns auf jeden Fall.